Transparenz

So funktioniert das HundMatch-Modell.

HundMatch soll eine Entscheidung strukturieren, nicht einen individuellen Hund auf eine Zahl reduzieren.

1. Erst Rahmenbedingungen, dann Präferenzen

Die stärksten Gewichte liegen bei Erfahrung, realer Zeit, Haushaltskontext, Aktivität und klaren praktischen Konflikten. Optische Vorlieben sind kein Kernkriterium.

2. Konflikte werden bestraft

Ein Match startet nicht bei null und sammelt nur Punkte. Deutliche Widersprüche – etwa sehr wenig Trainingsbereitschaft bei einem arbeitsintensiven Profil – senken den Score sichtbar.

3. Keine absolute Eignung

Die Werte beschreiben rassetypische Tendenzen in einer redaktionellen Vergleichsmatrix. Der individuelle Hund kann davon deutlich abweichen.

4. Allergien

HundMatch klassifiziert keine Hunderasse als verlässlich „hypoallergen“. Der Allergieinformationsdienst weist darauf hin, dass die Hypothese allergenarmer Hunderassen in Studien nicht bestätigt wurde und die Allergenmenge auch zwischen einzelnen Hunden variiert.

5. Tierschutz vor Trend

Bei Zuchtmerkmalen, die aus Tierschutzsicht problematisch sein können, zeigt HundMatch einen zusätzlichen Konflikt. Der Deutsche Tierschutzbund und die Bundestierärztekammer raten, Haltungsansprüche und Tierwohl vor äußere Merkmale zu stellen.

6. Quellenrahmen

  • VDH-Rasselexikon für Rassebeschreibungen und offizielle Rassekontexte.
  • Deutscher Tierschutzbund für Anforderungen an verantwortungsvolle Hundehaltung und Anschaffung.
  • Allergieinformationsdienst für Aussagen zu Hundeallergenen und der fehlenden Garantie „allergenarmer“ Rassen.
  • Die SERP-Reports aus SerpsMine bestimmen Suchintention, Informationsarchitektur und Priorisierung der Einstiege – nicht einzelne Rassewerte.

7. Was in einer späteren Datenversion verbessert wird

Die V1 enthält eine transparente redaktionelle Matrix für verbreitete Rassen. Für eine Produktionsversion sollte jede Dimension mit Quellenstand, Review-Datum und redaktioneller Begründung versioniert werden.